“Freude ist nicht dazu gemacht, ein Krümel zu sein.”

Willkommen in 2021!
 

Mein Motto für 2021

«Showtime¨», «Sichtbarkeit», «Das könnte auch nach vorne gehen», »Jump!»!

Bunt wie die Frauen selbst fliegen mir ihre Wünsche im Netz in Form von “Mein Motto 2021” entgegen. So taste auch ich mich an mein Motto heran. Aus dem Bauch höre ich ein leises: «Yes, more please!» Bleib dabei, sagt mir auch mein Kopf. First thought, best thought. Was mir das nun sagen will? Ob das nun «Freude» oder «Fülle» sein möchte? Vielleicht auch beides! Weshalb auch nicht?

FreudenFülle. Das ist es!

Aber warum überhaupt ein Wort des Jahres?

Mit diesem einzigen Wort Plane ich jeweils mein ganzes Jahr, einfach weil das Überraschungsresultat Spass macht. Letztes Jahr, zum Beispiel, war mein Wort: «Home». Hätte ich gewusst, wie sehr ich mich ein Jahr später «@home» in meinem neuen Zuhause fühlen würde, ohlala!, ich selbst hätte es nicht für möglich gehalten. Die Kraft der Gunst – ich liebe sie! Sie leitet mein Leben. Zuhause angekommen, kehrt langsam Ruhe ein. Die «Dinge» fallen mir irgendwie mit Leichtigkeit zu. Ich male und koche wieder gerne. Ich beginne «Dinge» anders zu betrachten und andere Fragen zu stellen. «Was liegt in diesem Ereignis? Was ist die Botschaft oder das Geschenk darin für mich?”

Was ich im Jahr 2021 mit «FreudenFülle» erreichen möchte?

Alles! Fülle ist eben Fülle. Marie Oliver schrieb einmal: “Freude ist nicht dazu gemacht, ein Krümel zu sein.” Ganz in diesem Sinne, möchte ich mich mit vielen, vielen FreudenDingen auseinandersetzen. Auch die kleinen. Dabei auch jedes kleine Vögelchen, jedes kleine Ding mehr wertschätzen. So ähnlich wie Franz von Assisi- der mit dem Vogelbad und seiner unbändigen Lebensfreude.

Was muss raus?

  1. Schuldgefühle eliminieren. Ich will mich nicht mehr schuldig fühlen – nicht mehr das Gefühl haben, etwas «verdienen» zu müssen. Etwas tun zu müssen für mein Glück.
  2. Zu meinem Glück stehen. Ich will nicht mehr zögern und hadern, wenn ich plötzlich und unerwartet dieses Gefühl Freude empfinde. Gerade in dieser Umbruchszeit, ist es nicht so einfach hinzuhören, hinzuschauen und zwischen den Zeilen der Nachrichten Gutes zu finden. Unsere Sicht der Realität ändert sich gerade, und das ist gut so, finde ich. Es gibt noch so vieles zu tun. Ich möchte mich nicht entmutigen lassen von dem, was in dieser Welt nicht gelöst werden kann. Wir können viel Gutes tun, aber eben nicht alles ändern. Trotzdem möchte ich fragen: «Wo finde ich hier auch ein Grund zur Freude?»

Fragen über Fragen

Ob Klein oder Gross, ob Freud oder Leid, ich werde ich mutig fragen und tief graben, bis ich dieses FreudenFülle Kribbeln spüre. Diese Fragen stürzen mich in eine Enthüllungsreise, die die Wirklichkeit, die Fülle und die Tiefe hinter der Form finden möchte. «Wozu zum Kuckuck bin ich auf dieser Erde?» Und was tun, wenn bei dem «etwas-richtig-gutes-passiert-hier-gerade-Gefühl», sich trotzdem plötzlich alles falsch anfühlt?

Ich denke, es hat mit dem KrümelDenken zu tun.

Mir ist im Leben so vieles geschenkt worden und doch sehe ich es nicht immer. Nicht nur mich selbst mache ich krümelklein, auch die Dinge die ich Liebe. Warum? Vielleicht hat das mit meinem Selbstwert zu tun. Oder mit Selbstbehauptung. Ich konnte und wollte immer alleine. Ich wollte mehr. Mehr Krampfen, arbeiten, sein, haben. Weil nur dann, so dachte ich, dann endliche würde ich XYZ tun oder haben. Schluss mit Krümelei.

Die Welt ist schön. Was lebt, hat immer noch Kraft! Vielleicht ist Freude der Rachezug gegen das, was versucht uns unterzukriegen. Vielleicht braucht das Leben gerade jetzt unsere geballte Kraft der Freude, sich zu wehren. Und, vielleicht ist Freude gar die Hand, die uns trägt.

Woran werde ich im Dezember 2021 erkennen, dass das Wort Realität geworden ist?

An dem Gefühl der Dankbarkeit. Geht’s bitte noch konkreter? Dass, ich trotz viel Essen, gesund abnehme (das, wiederum, ist Content für einen anderen Blog!) und, dass ich furchtlos und freudig eine Fülle von 52 Blog Artikel geschrieben und veröffentliche. Und so vieles noch, was ich jetzt noch nicht sehe. So ist das eben mit einem Wort des Jahres. Es ist kein Business Plan.  Das Ergebnis ist nicht in Stein gemeisselt. Es ist ein Gefühl!

Kennst du dieses Gefühl auch, das Glück so fest zu suchen, dass du es gar nicht vor deiner eigenen Nase erkennst? Dieses Jahr ist Schluss damit. Und mit Krümelei. Her mit FreudenFülle!

Anyone for Tea & Cupcakes?

Schau doch mal wieder vorbei. Ich freue mich!

Vielleicht finden wir dann ein Wort für dich. Eins, das genau zu dir passt! Mit Feinschliff.

Das kann ich nämlich gut 😉

p.s.

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen mehr zu bloggen. Ich will es lernen, es ist ein Versuch. Liess was dir gefällt, & forget the rest. Judith hilft mir dabei: https://www.sympatexter.com
Und noch was, meine Coaching Praxis ändert sich ein wenig. Ich werde nicht nur  Kindern stärken, sondern mich auch auf Persönlichkeitsbildung für Solopreneurs fokussieren. «Strategien für Herz & Seele – der Feinschliff für deine Persönlichkeit» wird als Kurs erscheinen. Denn, was dich innerlich zum Strahlen bringt, ist dein Erfolg und bringt dir Kundinnen. Manchmal brauchen wir Solopreneurs eben andere Menschen, die uns spiegeln. Ich sehe dich mit all deinen Farben. Und darüber zu sprechen, macht mir Spass.